Sichern Sie Ihr Zuhause!

Die Mehrzahl aller Einbrüche wird nicht von "Profis" verübt, sondern von Ge­le­gen­heits­tä­tern, die zum Beispiel versuchen, mit einfachen He­bel­werk­zeu­gen Fenster und Türen aufzubrechen. Doch schon einfache Maßnahmen können helfen, einen Einbruch zu verhindern.

Sichern Sie Ihr Zuhause!

Die Mehrzahl aller Einbrüche wird nicht von "Profis" verübt, sondern von Ge­le­gen­heits­tä­tern, die zum Beispiel versuchen, mit einfachen He­bel­werk­zeu­gen Fenster und Türen aufzubrechen. Doch schon einfache Maßnahmen können helfen, einen Einbruch zu verhindern.

Entgegen landläufiger Meinung erfolgen Einbrüche häufig zur Tageszeit, wenn die Bewohner nicht zu Hause sind, also zur Schul-, Arbeits- und Einkaufszeit, aber auch am frühen Abend oder an den Wochenenden. Weit über ein Drittel aller Woh­nungs­ein­brü­che werden durch Ta­ges­woh­nungs­ein­bre­cher begangen. In Wirklichkeit dürfte die Zahl aber noch höher liegen, da bei Woh­nungs­ein­brü­chen – etwa auf Grund einer ur­laubs­be­ding­ten Abwesenheit der Woh­nungs­in­ha­ber – die genaue Tatzeit meist nicht feststellbar ist. Ta­ges­woh­nungs­ein­brü­che ereignen sich mehrheitlich in Großstädten. Außerdem fallen Ein­bre­cher­ban­den oft über ganze Wohnviertel her und räumen dabei schnell Häuser und Wohnungen aus.

Die bundesweite Polizeiliche Kri­mi­nal­sta­tis­tik (PKS) verzeichnet für 2024 einen leichten Anstieg beim Woh­nungs­ein­bruch. Insgesamt wurden 78.436 Fälle ein­schlie­ß­lich der Ein­bruchs­ver­su­che erfasst, 2023 waren es 77.819 Fälle. Die Auf­klä­rungs­quo­te lag 2024 bei 15,3 Prozent. Insgesamt liegt die Fallzahl im abgelaufenen Jahr weiterhin deutlich unter dem Niveau vor der Pandemie, 2019 wies die PKS noch 87.145 Fälle ein­schlie­ß­lich Ein­bruchs­ver­su­che aus.

Die Einbrecher verursachten im vergangenen Jahr einen Schaden (nur Diebesgut/Beute) von 340,6 Millionen Euro (2023: 269,4 Mio. Euro). Eingebrochen wurde meist über leicht erreichbare Fenster und Wohnungs- bzw. Fenstertüren. Die Quote der gescheiterten Einbrüche, also der Ein­bruchs­ver­su­che, ist leicht gesunken (2024: 45,7 Prozent; 2023: 46,3 Prozent).

Durch richtiges Verhalten und eine effiziente Si­che­rungs­tech­nik können viele Einbrüche verhindert werden. Mehr Informationen zur PKS finden Sie auch im Infotext.

So schützen Sie sich vor Einbrechern

  • Wenn Sie Ihr Haus verlassen – auch nur für kurze Zeit – schließen Sie unbedingt Ihre Haustür ab.
  • Verschließen Sie immer Fenster, Balkon- und Ter­ras­sen­tü­ren. Denken Sie daran: Gekippte Fenster sind offene Fenster.
  • Verstecken Sie Ihren Schlüssel niemals draußen. Einbrecher finden jedes Versteck.
  • Wenn Sie Ihren Schlüssel verlieren, wechseln Sie den Schlie­ß­zy­lin­der aus.
  • Achten Sie auf Fremde in Ihrer Wohnanlage oder auf dem Nach­bar­grund­stück.
  • Informieren Sie bei verdächtigen Beobachtungen sofort die Polizei.
  • Geben Sie keine Hinweise auf Ihre Abwesenheit, wie z. B. in sozialen Netzwerken oder auf Ihrem An­ruf­be­ant­wor­ter.

 

Zusätzlich empfiehlt die Polizei eine mechanische Sicherung aller Fenster und Türen, damit ungebetene Gäste erst gar nicht hineinkommen. Ergänzende Sicherheit bietet zum Beispiel eine Einbruch- und Über­fall-Mel­de­an­la­ge. Damit werden Ein­bruchs­ver­su­che automatisch gemeldet und man kann den Alarm bei Gefahr auch selbst auslösen.

 

Mehr Tipps zur Ein­bruch­si­che­rung Ihres Zuhauses erhalten Sie auch unter www.​k-​einbruch.​de, der Website unserer Ein­bruch­schutz­kam­pa­gne K-EINBRUCH.

K-EINBRUCH

 

Die Initiative "Nicht bei mir!" - Initiative für aktiven Ein­bruch­schutz" klärt zum Schutz vor Einbruch, Überfall, Brand- und Gasgefahren auf.

"Nicht bei mir!"

Ka­ta­lo­gi­sie­ren Sie Ihre Wert­ge­gen­stän­de

Die Polizei empfiehlt außerdem, eine Wert­ge­gen­stands­lis­te zu führen. Sie kann Ihnen dabei helfen, Ihre gesamten Wert­ge­gen­stän­de vollständig zu ka­ta­lo­gi­sie­ren. Auf der Liste sollten alle Wert­ge­gen­stän­de notiert werden - so haben Sie alles im Blick und kommen nach einem Diebstahl schneller an Ihr Hab und Gut. Gerade im Ernstfall erweist sich eine gute Kennzeichnung von Wert­ge­gen­stän­den als besonders wichtig - für die Polizei und insbesondere die Scha­dens­re­gu­lie­rung mit Ihrer Haus­rat­ver­si­che­rung. Ergänzend empfiehlt es sich, die Wert­ge­gen­stän­de zu fotografieren.

Wert­ge­gen­stands­lis­te

Medien zum Thema

Sicher Wohnen

Broschüre, 56 Seiten, DIN-A5

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Ein­bruch­schutz zahlt sich aus

Faltblatt, 10 Seiten, DIN-lang

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Alarmanlagen richtig planen

Faltblatt, 16 Seiten, DIN-lang

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K-EINBRUCH (Webseite)

Internetseite der Kampagne zum Thema Ein­bruch­schutz

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